Das Aktionsbündnis „Raus aus den Schulden" hofft auf wirksames Entschuldungskonzept der neuen Landesregierung
Das Aktionsbündnis „Raus aus den Schulden", in dem inzwischen 19 Städte und sieben Kreise mit mehr als acht Millionen Einwohnern zusammenarbeiten, macht parteiübergreifend weiter politisch Druck. Nachdem die noch amtierende Landesregierung - so Finanzminister Dr. Helmut Linssen - nach langem Zögern Unterstützung in dreistelliger Millionenhöhe zugesagt und voller Respekt bestätigt hatte, dies könne das Bündnis als Erfolg ihrer Kampagne verbuchen, hoffen die zum größten Teil unverschuldet in dramatische Finanznot geratenen Kommunen auf ein wirksames Entschuldungskonzept der neuen Landesregierung.
Mehr Informationen hierzu enthält die beiliegende Pressemitteilung der Stadt Mülheim an der Ruhr für das Aktionsbündnis.
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Aktionsbündnis "Raus aus den Schulden"
Um die vor dem finanziellen Aus stehenden Städte vor dem endgültigen Absturz zu bewahren und die Lebensqualität für die Bürger zu sichern, haben sich Kommunen und Kreise des Ruhrgebietes und des Bergischen Landes zu einem Aktionsbündnis "Raus aus den Schulden - Für die Würde unserer Städte" zusammengeschlossen. Um Hilfe zur Selbsthilfe von Land und Bund zu erhalten, werben sie gemeinsam mit einer Reihe von Aktionen um die Unterstützung ihrer Bürger. Dem Aktionsbündnis gehören an: Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hagen, Hamm, Herne, Leverkusen, Mülheim an der Ruhr, Mönchengladbach, Oberhausen, Recklinghausen, Remscheid, Solingen, Wesel, Witten und Wuppertal sowie die Kreise Ennepe-Ruhr, Recklinghausen, Unna und Wesel. Zusätzliche Unterstützung erhält das Bündnis durch weitere Mitglieder der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Bergisches Land e. V., den Landräten des Rheinisch-Bergischen Kreises, des Oberbergischen Kreises und des Kreises Mettmann.