wappen remscheidlogo Remscheid.de Bilder von Remscheid
Home   Impressum   Kontakt   Feedback   
   Service
Bürgerservice  
Unternehmensservice  
Touristenservice  
Ämter von A-Z  
Leistungen von A-Z  
   Themen
Arbeit & Wirtschaft  
Bauen & Wohnen  
Soziales & Gesundheit  
Kinder & Jugend  
Schule & Bildung  
Auto & Verkehr  
Kultur, Sport & Freizeit  
   Wir über uns
OB aktuell  
Stadtverwaltung  
Stadtmarketing/Marketingräte  
Städtische Gesellschaften  
Ausbildung  
Politik  
   Info
Wetter  
Stadtplan  
Veranstaltungen  
Weltnachrichten  
   Formulardepot / Shop
Übersicht  
Amtsblatt  
Ortsrecht  
Shopsuche  
  Presse Presse >

  Geodatenportal

zum Geodatenportal der Stadt Remscheid
  Werbeartikel zu den Werbe- und Souvenirartikel der Stadt Remscheid
zu den Werbe- und Souvenirartikel der Stadt Remscheid
  Links
Hier geht es zum Ihrem Wkz...
Mehr zu den Remscheider Entsorgungsbetrieben erfahren Sie nach einem Mausklick
Helfen auch Sie...
Müngstener Brücke

Als sie am 15. Juli 1897 dem Verkehr übergeben wurde, galt die Müngstener Brücke, bis heute Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke, mit Recht als ein technisches Wunderwerk.

In 107 Metern Höhe und 500 Metern Länge überspannt sie einen Taleinschnitt bei der Ortschaft Müngsten. Sie verbindet die Städte Remscheid und Solingen. Ihre Maße scheinen die Bezeichnung "wuchtiges Bauwerk" zu rechtfertigen. Und doch mutet die gewaltige Eisenkonstruktion eher leicht, schwebend und filigran an. Sie erinnert an die Bauweise von Fachwerkhäusern in der umgebenden Landschaft und ist ein überzeugendes Beispiel für den möglichen Einklang von Technik und Natur.

Das geglückte Zusammenspiel von Theorie und Praxis, die Art, wie schon der Entwurf die komplizierte Montage einbezog, war bahnbrechend und zukunftsweisend. Das Bauwerk von Müngsten wurde zum Beispiel zum Vorbild für die Straßenbrücke über den Niagara.

Die Pläne zum Bau entstanden in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Sie wurden angeregt von den Städten Remscheid und Solingen, die bereitwillig den größten Teil der Grunderwerbskosten (1,3 von 1,6 Millionen Reichsmark) übernahmen. 1890 bewilligte der preußische Landtag die für den Brückenbau veranschlagten Finanzmittel in Höhe von rund fünf Millionen Reichsmark. Die tatsächlichen Baukosten betrugen nach Ausführung des endgültigen Entwurfs "nur" 2,64 Millionen Reichsmark.

Touristenservice