Das Deutsche Röntgen-Museum zeigt eine in der Welt einmalige Sammlung von Apparaturen zur Anwendung der X-Strahlen. Der historische Teil, die Gedenkstätte mit vielen persönlichen Dingen aus dem Nachlaß Röntgens, ist in einem schönen altbergischen Patrizierhaus eingerichtet.
Die "Gläserne Frau" zeigt den Start in die Röntgenmedizin und -diagnostik. Durch didaktisch gut aufbereitete Darstellungen begreift der Besucher die Eigenschaften und Wirkungen der Röntgenstrahlen. Das Museum erklärt die vielfältigen Anwendungsbereiche der Röntgentechnik: Röntgen-Astronomie, Röntgen-Archäologie, Untersuchungen von Kunstwerken auf Alter und Echtheit, zerstörungsfreie Werkstoffprüfung. Auf die Themen Strahlenemission und Strahlenschutz macht das unaufhörliche Knacken eines Geigerzählers aufmerksam. Auch andere Forschungsarbeiten Röntgens, die für die Umwelttechnik von Bedeutung sind, gehören zu den ausgestellten Exponaten.
Das Deutsche Röntgen-Museum ist ein naturwissenschaftlich-technisches Museum. Es ist lehrreich und vermittelt Einblicke in eine nicht alltägliche Materie. Durch die wohlgeordneten Text- und Bildinformationen sowie durch zahlreiche Demonstrationsobjekte, die der Betrachter in Bewegung setzen kann, ist es nicht nur für Fachleute interessant.
Das Museum verfügt zudem über ein physikalisches Experimentallabor, in dem besonders Jugendlichen Freude an "Naturwissenschaft und Technik zum Anfassen" vermittelt wird. Für Schulklassen gibt es spezielle Experimentalprojekte zum Themenbereich "Radioaktivität und Röntgenstrahlen". Das Deutsche Röntgen-Museum wurde 1930 gegründet und besitzt heute nach mehreren Erweiterungen etwa 2600 qm Ausstellungsfläche. Dazu gehört ein Museums-Cafe, das öffentlich zugänglich ist. Auch ein Museums-Shop wurde eingerichtet, in dem Informationsschriften, Bücher, Dias und allerlei Andenken erhältlich sind.
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