Mikroskopische-Verkehrsfluss-Simulation...was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Wortungeheuer ?
Vom Prinzip her ist es nur ein mehr oder weniger kompliziertes Rechnerprogramm zur Lösung einer Fragestellung, deren Antwort in der Zukunft liegt.
Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein Gebiet erschließen und darum gerne wissen, ob der zusätzlich zu erwartende Verkehr überhaupt mit dem schon bestehenden Straßengerüst auskommt. Zur Lösung dieses Problems gibt es verschiedene Ansätze :
- Nichts tun....wird schon passen!
- Vorsorglich alle Ampelschaltungen in der Umgebung überarbeiten und alle Straßen in der näheren Umgebung um einen Fahrstreifen erweitern.
- Die Mikroskopische-Verkehrsfluss-Simulation!
Während Ansatz 1 von Fatalismus geprägt ist, 2 aber auch nicht erfolgversprechend scheint, bietet 3 eine preiswerte Alternative:
Aktuelle Verkehrszählungen werden in einem Rechner bearbeitet und diese dann so justiert, dass auf dem Bildschirm ein Abbild des derzeitigen Straßenverkehrs zu sehen ist. Sozusagen der Stau vor der eigenen Haustür im Rechner. Stimmen Realität und Rechnersimulation überein, werden die zu erwarteden Verkehrsdaten z. B. für das Jahr 2010 in den Rechner eingegeben. Ein kritischer Blick auf den Bildschirm verbunden mit zahlreichen Simulationsabläufen gibt dann Hinweise darauf, wie der Verkehr zukünftig fließen oder eben nicht fließen wird.
Letzteres wäre ein verbesserungwürdiges Ergebnis und sollte zu weiteren Überlegungen und Planungen führen, die dann wiederum durch die Simulation optimiert werden können.