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Wer auf ausländischen Märkten erfolgreich sein will, muss seinen Markt kennen. Dazu gehört das Wissen um die wirtschaftliche Situation des Landes, die jeweiligen rechtlichen und steuerlichen Bestimmungen ebenso wie die Kenntnis der Institutionen des Landes und der dort üblichen Geschäftsgebaren. Zahlreiche Institutionen und Portale bieten Ihnen im Internet detaillierte Wirtschaftsinformationen zu den einzelnen Ländern der Welt an:
Das NRW-Außenwirtschaftsportal www.nrw-export.de ist ein Gemeinschaftsprojekt der Landesregierung, der Industrie- und Handelskammern in NRW, der Handwerkskammern und anderer Akteure der nordrhein-westfälischen Außenwirtschaft. Ziel ist es, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus NRW, die bereits außenwirtschaftlich aktiv sind bzw. Auslandsmärkte erstmalig erschließen wollen, bei der Beschaffung von Informationen zu unterstützen.
Alle 16 Industrie- und Handelskammern in NRW beraten Unternehmen in Sachen Außenwirtschaft. Jede Kammer hat sich dabei bestimmte Schwerpunkte gesetzt. Mit der Meta-Suchmaschine Außenwirtschaft lässt sich dieses Expertennetzwerk nutzen und auf allen für die Außenwirtschaft relevanten Webseiten der nordrhein-westfälischen Kammern nach Stichworten suchen.
iXPOS ist das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit initiierte Außenwirtschaftsportal, das mittelständischen Unternehmern einen umfassenden Überblick über Förderangebote und Serviceleistungen wichtiger Akteure der deutschen Außenwirtschaftsförderung gibt.
Die Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) ist Servicestelle des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. Auf ihrer Website bietet die Agentur Marktanalysen, Wirtschaftsdaten und Informationen aus rund 200 Ländern, Wirtschaftsregionen und nationalen Zusammenschlüssen (wie AFTA, CEFTA, SADC) an.
Die deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) sind Ansprechpartner der Industrie- und Handelskammern (IHKs) und Verbände und bieten Unternehmen aller Branchen ihre Dienstleistungen an. Die wichtigsten Serviceleistungen der deutschen Auslandshandelskammern sind Absatzberatung, Marktstudien, Rechtsauskunft und Terminorganisation.
Mit einem dynamischen Wirtschaftswachstum in fast allen Ländern in Asien-Pazifik, nur kurzfristig gedämpft durch die Finanzkrise in Südostasien, zieht die Region wachsende Aufmerksamkeit der deutschen Wirtschaft auf sich. Bei der Gründung des APA im September 1993 durch den Bundesverband der Deutschen Industrie, den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und den Ostasiatischen Verein (OAV) stand deshalb das Ziel im Vordergrund, den Vorsprung von Unternehmen aus wichtigen Konkurrenzländern beim Asien-Engagement wettzumachen. Der APA, seit 1999 erweitert um die Träger Bundesverband deutscher Banken (BdB) und Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), setzt sich dafür ein, intensivere Wirtschaftsbeziehungen in beiden Richtungen herzustellen. Er bietet deshalb eine wichtige Plattform, um auch Unternehmen aus Asien-Pazifik beim Markteinstieg in Deutschland zu unterstützen.
Die Lateinamerika-Initiative der deutschen Wirtschaft (LAI) wurde 1994 vom BDI, dem Ibero-Amerika-Verein (IAV) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) gegründet. Später kamen der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) und der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hinzu. Zielsetzung der Lateinamerika-Initiative ist die Verbesserung des Gesamt-Images der Region in Deutschland sowie die Sicherung und der Ausbau der deutschen Wirtschaftsposition, insbesondere des Mittelstandes in der Region. Zu diesem Zweck veranstaltet die LAI alle zwei Jahre in Deutschland die Lateinamerika-Konferenz der deutschen Wirtschaft und organisiert Delegationsreisen und Informationsveranstaltungen.
Die Nordafrika Mittelost Initiative der deutschen Wirtschaft (NMI) wurde im März 1996 vom Bundesverband der Deutschen Industrie zusammen mit dem Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Nah- und Mittelost-Verein (NuMOV) und später dem Afrika-Verein (AV) sowie dem Bundesverband deutscher Banken (BdB) gegründet.
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft besteht seit 1952 als Gemeinschaftsorgan der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft. Der Ost-Ausschuss vertritt und bündelt die länderspezifischen Interessen der deutschen Wirtschaft in Russland, Mittel- und Osteuropa, Südosteuropa, im Baltikum, Kaukasus und in Zentralasien. Er fördert damit die zunehmenden Wirtschaftsbeziehungen mit diesen Regionen, insbesondere die Präsenz deutscher Unternehmen vor Ort. Er ist Ansprechpartner für Unternehmen und Regierungsstellen in diesen Regionen und in Deutschland. Aufgabe des Ost-Ausschusses ist die Flankierung und Förderung des Engagements deutscher Unternehmen in Handel, Industrie, bei Investitionen und im Dienstleistungsbereich.
Die Südliches Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI) wurde im Mai 1996 unter dem Vorsitz von Jürgen E. Schrempp, Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler AG, und den Trägerverbänden Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und Afrika-Verein (AV) gegründet. SAFRI will die Beziehungen dieser Region, insbesondere der Gemeinschaft Southern Africa Development Community (SADC) und der deutschen Wirtschaft, durch Hilfe zur Selbsthilfe und durch engere wirtschaftliche Kooperation stärken. [Seitenanfang]
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