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EU-Kommissar für Unternehmen: Erkki Liikanen

Seit 1999 ist der Finne Erkki Liikanen EU-Kommissar für Unternehmen, auf Englisch kurz als „Enterprise Commissioner“ bezeichnet. Die Hauptaufgaben seines Ressorts sind Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen.

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KMU-Beauftragter Timo Summa

Im Dezember 2001 ernannte Erkki Liikanen seinen Landsmann Timo Summa zum KMU-Beauftragten („SME Envoy“) der Kommission. Der KMU-Beauftragte soll als anerkannter Ansprechpartner für den Mittelstand fungieren, der sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kommission tätig wird.
Innerhalb der Europäischen Kommission soll der KMU-Beauftragte dazu beitragen, dass die Politiken und Programme der Europäischen Union den speziellen Interessen und Bedürfnissen der KMU Rechnung tragen. Außerhalb der Kommission fungiert der KMU-Beauftragte als Schnittstelle zwischen der Kommission und dem Mittelstand, indem er direkte, informelle und regelmäßige Kontakte zu den KMU und ihren Verbänden pflegt, Informationen zur Verfügung stellt und Feedback weitergibt.

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Europäische Charta für Kleinunternehmen (Juni 2000)

Auf dem Gipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs („Europäischer Rat“) im Juni 2000 wurde die so genannte „Europäische Charta für Kleinunternehmen“ beschlossen. Ziel der Charta ist die Einführung günstiger Rahmenbedingungen für Kleinunternehmen und unternehmerische Initiativen.
Zur Umsetzung dieses Ziels wollen die Staats- und Regierungschefs sowie die Europäische Union ihr Handeln an zehn Aktionslinien ausrichten:

  • Erziehung und Ausbildung zu unternehmerischer Initiative
  • Billigere und schnellere Neugründungen
  • Bessere Rechts- und Verwaltungsvorschriften
  • Verfügbarkeit von Fertigkeiten
  • Verbesserung des Online-Zugangs
  • Bessere Nutzung des Binnenmarkts
  • Steuer- und Finanzwesen
  • Stärkung des technologischen Potenzials der Kleinunternehmen
  • Erfolgreiche Modelle für den elektronischen Handel und erstklassige Unterstützung für kleine Unternehmen
  • Stärkere und effizientere Vertretung der Interessen der kleinen und mittleren Unternehmen auf Ebene der Union und der Mitgliedstaaten

Ausführlichere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der EU.

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KMU-Berichte der EU-Kommission (Januar 2003)

Im Januar 2003 hat die EU-Kommission vier Berichte herausgegeben, in denen die Politikrichtlinien der EU gegenüber kleinen und mittleren Unternehmen umrissen sind. Die Berichte bewerten die Umsetzung der „Europäischen Charta für Kleinunternehmen“ durch die jetzigen Mitgliedsstaaten, die Beitrittskandidaten und die Europäische Kommission. Ein vierter Bericht stellt die Aktivitäten des KMU-Beauftragten Timo Summa dar. Die wichtigsten Erkenntnisse sind in dem Dokument „Thinking small in an enlarging Europe“ zusammengefasst.

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Förderungen der EU für KMUs

Die Generaldirektion Unternehmen der Europäischen Kommission hat einen Überblick über die Förderprogramme der Europäischen Union für KMU herausgegeben. Darin sind die wichtigsten Programme der EU aufgelistet: direkte Fördermaßnahmen, Strukturfonds, Finanzierungsinstrumente und sonstige - nichtfinanzielle - Formen der Förderung.
Auch in der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit finden sich alle Maßnahmen von Bund, Ländern und der Europäischen Union.

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Internetseiten der EU für KMUs

Folgende Internetseiten der Europäischen Union geben Unternehmen einen Überblick über die für Unternehmer relevanten Themen der EU:

  • Europa > public-services.eu > Informationen für Unternehmen
    Linksammlung zu unternehmensrelevanten  Seiten der EU, wie z.B. Wirtschaftsstatistik, Finanzierungsmöglichkeiten, allgemeine Vorschriften oder die Vergabe öffentlicher Aufträge.
  • One Stop Internet Shop für Unternehmen (OSIS)
    Im OSIS sind Daten, Informationen und Hinweise aus den vielfältigsten Quellen zusammengefasst. Der Shop ist Bestandteil der EU-Initiative „Dialog mit Unternehmen“, die Unternehmern helfen soll, die Vorteile des Binnenmarkts optimal zu nutzen. Schlüsselthemen dieses Online-Angebots sind das öffentliche Auftragswesen, der Schutz des geistigen Eigentums, technische Harmonisierung, Fördermittel, die Gemeinschaftswährung Euro, die Wahrung der eigenen Rechte, Umwelt sowie soziale Sicherheit.
  • Datenbank „Support Measures and Initiatives for Enterprises“ (SMIE) - (englisch)
    Überblick über die wichtigsten Fördermaßnahmen für Unternehmen in den 15 EU-Mitgliedsstaaten, den EEA-Ländern (Norwegen, Island, Liechtenstein), der Schweiz und den sechs EU-Beitrittsländern.
  • SMIE „good practice“-Datenbank - (englisch)
    Auswahl an Förderinitiativen für Unternehmen, die als „good practice“-Beispiele angesehen werden können.
  • Business incubators database - (englisch)
    Überblick über “business incubators” in der EU, der EEA, der Schweiz und 13 Beitrittskandidaten.
  • Verzeichnis über Maßnahmen zur Förderung von Unternehmertum und Wettbewerbsfähigkeit. (englisch)

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