Gute Kinderbetreuung - guter Wiedereinstieg

Gute Kinderbetreuung - guter Wiedereinstieg

Informationen, Links, Fotos und Präsentationen von Frau Prof. Rita Braches-Chyrek und Frau Astrid Vornmoor von der Veranstaltung "Gute Kinderbetreuung-guter Wiedereinstieg", vom 28.09.2015.

 

Gleichstellung von Frau und Mann

Gleichstellung von Frau und Mann

Männer und Frauen sind gleichberechtigt.Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art.3(2)

Die Umsetzung dieses Verfassungsgebots ist auch eine Aufgabe der Gemeinden
§5(1)Gemeindeordnung Nordrhein Westfalen

Die Gleichstellungsbeauftrage ist innerhalb der Stadtverwaltung für die Beschäftigten z.B. bei Einstellungen oder Beförderungen sowie als Beraterin der Verwaltung tätig. Außerhalb der Stadtverwaltung wirkt sie an allen Vorhaben und Maßnahmen der Stadt mit, die die Belange von Frauen berühren oder Auswirkungen auf die Gleichberechtigung von Frau und Mann und die Anerkennung Ihrer gleichberechtigten Stellung in der Gesellschaft haben. Sie kann an den Sitzungen des Verwaltungsvorstandes, des Rates und seiner Ausschüsse teilnehmen.

Zu den Arbeitsschwerpunkten des Fachdienstes gehören:

  • Gleichstellung in der Arbeitswelt
  • Minijobs
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer
  • Geschlechtergerechte Stadtentwicklungsplanung
  • Häusliche Gewalt, Trennung/Scheidung
  • Kulturelles/ Öffentlichkeitsarbeit
  • Vorträge, Veranstaltungen, Informationsbroschüren, Email-Newsletter und andere Publikationen


Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungstellen

Offener Brief an:

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley, an die Vorsitzenden der Bundesfraktionen und an die frauenpolitischen Sprecherinnen der Bundestagsparteien

  Eine Geschlechtergerechte Rentenreform ist überfällig!!

  • Prognostizierte Altersarmut von Alleinstehenden Frauen ist alarmierend.
  • Frauen massiv von Rentensystem benachteiligt.
  • Politik muss endlich handeln!
  • BAG fordert geschlechtergerechtes Rentensystem.


24. Bundeskonferenz in Wolfsburg

Vom 7. bis 9. Mai 2017 nahmen mehr als 400 Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte an der Bundeskonferenz in Wolfsburg teil.
Bundeskonferenz Wolfsburg 2017
Gruppenfoto Bildnachweis: BAG/Susanne Hübner
Bundeskonferenz Wolfsburg 2017
Bundeskonferenz Wolfsburg 2017 Bildnachweis: BAG/Susanne Hübner


AKTUELLE VERANSTALTUNGEN,TERMINE UND PUBLIKATIONEN:

Offener Brief an die Bundeskanzlerin der Berliner Erklärung zur Bundestagswahl

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

mit großer Freude haben wir Ihren Wunsch zur paritätischen Besetzung des neuen Kabinetts und Ihren Aufruf zur stärkeren Frauenförderung durch die Wirtschaft vernommen. Auch wir sehen große Chancen, aber auch die Notwendigkeit, jetzt die Weichen für eine weitere Stärkung der Frauen zu stellen, und bitten Sie daher um Unterstützung als Bundeskanzlerin und Spitzenkandidatin.

Mit einem Katalog von Forderungen zur Bundestagswahl haben wir uns als 17 führende Frauenverbände, die wir mehr als 12,5 Millionen Frauen vertreten, in der Berliner Erklärung 2017 an die Parteien gewandt. Im Mittelpunkt steht das Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien und der Zivilgesellschaft.

Wir Unterzeichnerinnen fordern, dass Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in der kommenden Legislaturperiode weitere wirksame Schritte in Richtung Gleichstellung unternehmen. 2018 und 2019 jähren sich 100 Jahre Frauenwahlrecht, 70 Jahre Grundgesetz und 25 Jahre aktiver Gleichstellungsauftrag als Ergänzung des Artikels 3, Abs. 2 Grundgesetz.

Frauen in Deutschland haben lange genug zurückgesteckt, sind immer wieder Kompromisse eingegangen. Ohne nennenswerte Fortschritte. Jetzt müssen neue, verbindliche Meilensteine mit klaren Vorgaben definiert und erreicht werden.

Wir sehen am Bespiel der verbindlichen Geschlechterquote für Aufsichtsräte großer Unternehmen, dass gesetzliche Vorgaben zur Beschleunigung der nötigen Veränderungsprozesse und des Wandel der Rollenbilder in der Wirtschaft und in der Gesellschaft notwendig sind und erste Erfolge zeigen.

Im Einzelnen fordern wir

1. Gleiche Teilhabe

2. Gleiche Bezahlung

3. Verbindlichkeit, Transparenz und Monitoring von Gleichstellungspolitik

Wir haben unsere Forderungen allen Spitzenkandidaten der Parteien am 31. Mai und 1. Juni 2017 übergeben und mit ihnen diskutiert. Annegret Kramp-Karrenbauer, in Ihrer Vertretung, bekundete grundsätzlich viel Übereinstimmung mit den Anliegen der Berliner Erklärung 2017, wobei sie persönlich - wie auch die Frauen Union - ein funktionierendes Monitoring für besonders wichtig hält.

An dieser Stelle wünschen wir uns von Ihnen, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, dass Sie unseren Forderungen in Ihrem Einflussbereich Nachdruck verleihen.

Wir werden aktiv und mit viel Einsatz nicht nur die bei uns organisierten 12,5 Millionen Frauen zur Wahl aufrufen. Dazu haben wir unseren Forderungskatalog mit den gleichstellungspolitischen Positionen der Wahlprogramme der Parteien abgeglichen und publiziert und promoten diese Ergebnisse auf der Website der Berliner Erklärung 2017.

Uns ist allen bewusst, wie wichtig es ist, wählen zu gehen. Aber wir wollen auch, dass unsere Forderungen von den Mitgliedern der nächsten Regierung umgesetzt werden.

Frei nach Trudeau: Because it is 2017!

Wir freuen uns auf Ihre baldige Antwort.

Mit besten Grüßen die 17 Initiatorinnen der Berliner Erklärung 2017


 

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