Fürsorgestelle

Die örtliche Fürsorgestelle hat die Aufgabe Menschen mit Behinderung, die im Arbeitsleben stehen, sowie ihre Arbeitgeber und die betrieblichen Gremien (Betriebs- und Personalräte, Vertrauenspersonen der Menschen mit Schwerbehinderung) zu unterstützen.

Aufgabe

Sie fördert die Beschäftigung von schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten Menschen durch Beratung und finanzielle Hilfen und wirkt mit bei Verfahren zum besonderen Kündigungsschutz.

 


Fördermöglichkeiten

Die örtliche Fürsorgestelle ist zuständig für finanzielle Hilfen an Arbeitgeber zur behinderungsgerechten Gestaltung von einzelnen bereits bestehenden Arbeitsplätzen sowie für Leistungen an die behinderten Menschen selbst. Arbeitgeber können für schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Mitarbeiter Zuschüsse zur behinderungsgerechten Ausstattung oder Neuschaffung von Arbeitsplätzen oder zur Abgeltung von besonderen Aufwendungen, die mit der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in Zusammenhang stehen, beantragen. Schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Arbeitnehmer können Zuschüsse für technische Arbeitshilfen sowie die Finanzierung eines Arbeitstrainings erhalten

Hilfen im Arbeitsleben

Die Fürsorgestelle berät Menschen mit Behinderung und ihre Arbeitgeber in behinderungsspezifischen Fragen und stellt Kontakte zu Integrationsfachdiensten her, die die Arbeitnehmer und Arbeitgeber fachlich begleiten.

Dabei wird sichergestellt, dass die Leistungen auf die individuellen Bedürfnisse der schwerbehinderten Menschen und ihrer Arbeitgeber zugeschnitten sind, damit die Arbeitsplätze dauerhaft gesichert werden können.


Kündigungsschutz

Die Fürsorgestelle wirkt mit, wenn schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten Menschen von ihren Arbeitgebern gekündigt werden soll.

Das Verfahren hat das Ziel in Kooperation mit dem Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland zunächst alle Möglichkeiten zur Erhaltung des Arbeitsplatzes auszuschöpfen. Es können finanzielle und persönliche Hilfen geleistet werden.

Das Verfahren dient dem Schutz des Arbeitnehmers, wenn der Kündigungsgrund in Zusammenhang mit der Kündigung steht und ist gesetzlich vorgeschrieben.

 

Kontakt

+49 (2191) 16 3721
 

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