Lärm

Lärm wird subjektiv wahrgenommen. Ob Musik und Gespräch, der Verkehr oder die Baustelle laut oder leise, belästigend oder anregend sind, hängt von den persönlichen Bedürfnissen und Bewertungen ab. Lärm und Geräusche sind in unserer mobilen und dichtbesiedelten Welt allgegenwärtig.

Allgemein bekannt ist inzwischen, dass besonders laute Geräusche gesundheitliche Schäden hervorrufen. Aber auch geringere Geräuschpegel und eine über einen längeren Zeitraum andauernde Belastung auf niedrigem Niveau führen nachweisbar zu gesundheitlichen Störungen, unabhängig davon, ob die betroffene Person den Lärm überhaupt wahrnimmt. Für viele Fälle wie den Arbeitsschutz und den Betrieb von Maschinen bestehen seit langem Grenzwerte und Bewertungsverfahren.

Umgebungslärm

Der Lärm, der vom Straßen- und Schienenverkehr, Luftverkehr und von Industriegeländen insgesamt ausgeht und die Anwohner betrifft, wird als Umgebungslärm bezeichnet.

Die Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm - Umgebungslärmrichtlinie - 2002/49/EG, trifft zum Umgang mit dieser Problematik verschiedene Regelungen, die in der Zuständigkeit der Kommunen auszuführen sind.

Gewerbelärm

Lärm ist eine der wesentlichen Emissionen, die von einem Betrieb ausgehen können und nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz und weiterer Vorschriften geregelt werden.

Maschinenlärm

Geräte und Maschinen, die im Freien betrieben werden, können einen erheblichen Lärmpegel verursachen und die Menschen in der Nachbarschaft belästigen und beeinträchtigen.

Gaststättenlärm

Gaststätten und besonders im Sommer die Biergärten bieten die schöne Gelegenheit des geselligen Beisammenseins im öffentlichen Raum. Was Freude für die einen bedeutet, ist Lärm und Störung für die anderen.

Nachbarschaftslärm und Nachtruhe

Ob privat oder öffentlich, Lärm muss besonders in der Zeit der Nachtruhe vermieden werden, um gesundheitliche Störungen zu verhindern.

Straßenmusik

Musik bietet gerade an öffentlichen Plätzen eine kulturelle Abwechslung. Um auch hier allen Interessen gerecht zu werden, gelten bestimmte Regelungen.