Einsatz von Erneuerbaren Energien

Wind, Wasser, Sonne, Erdwärme und Bioenergie stehen als Energieträger nahezu unendlich zur Verfügung. Im Gegensatz zu den Energieträgern Erdöl, Kohle, Erdgas und Uran ist die Nutzung von erneuerbaren Energieträgern klimafreundlich und sicher sowie umwelt- und ressourcenschonend. Erneuerbare Energien sorgen für mehr Unabhängigkeit von Energieimporten und stärken die heimische Wirtschaft. Die Nutzung erneuerbarer Energien vermeidet klimaschädliche Emissionen.

Zeitung zur Solarenergie

Die Info-Zeitung für Solarstrom, Speicher, Solarwärme und Pellets informiert abwechslungsreich und anschaulich über die Nutzung von Solarstrom, Solarwärme und Pellets. Die Zeitung, die regelmäßig zur "Woche der Sonne" erscheint, bringt in anschaulichen Praxisbeispielen und Grafiken die Funktionsweise, Einsatzmöglichkeiten und Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten rund um die Solartechnologien und Pellets näher. Die Zeitung steht in der rechten Spalte zum Download bereit, kann aber auch als Papierexemplar kostenfrei bestellt werden.

Solardachkataster für Remscheid

Für Remscheid steht ein Solardachkataster zur Verfügung. Es gibt Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Unternehmen Hinweise, ob das Dach Ihres Gebäudes für die Nutzung von Solarenergie geeignet ist. Hierbei kann einerseits Strom durch den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen und andererseits Wärme durch den Einsatz von Solarthermie-Anlagen gewonnen werden. Das Solardachkataster gibt Interessenten mit der Ampel-Funktion (grün - gelb - rot) eine erste Einschätzung, ob ein Dach voraussichtlich für die Solarnutzung geeignet ist. Wichtig: Der Blick in das Solardachkataster kann eine professionelle Beratung nicht ersetzen. Hinzu kommt, dass neben der Sonneneinstrahlung, Ausrichtung des Daches und Verschattung auch Faktoren wie die Statik des zu bebauenden Daches berücksichtigt werden müssen, die im Rahmen der Analyse des Solardachkatasters nicht betrachtet werden können. Kompetente lokale Energieberater und Handwerksfirmen sind im Internetportal von ALTBAUNEU zu finden.

Das Faltblatt "Remscheider Sonnendächer" fasst die wesentlichen Informationen zum Solardachkataster zusammen. Es steht in der rechten Spalte zur Verfügung.

Statusbericht "Erneuerbare Energien 2000 - 2012"

Die Stadt Remscheid hat zusammen mit den Städten Solingen, Wuppertal und dem Kreis Mettmann einen Statusbericht über die Installation von Anlagen zur Nutzung von erneuerbaren Energien in den Bergischen Großstädten und dem Kreis Mettmann erarbeitet. Nun gibt es eine Datenbasis für die Jahre 2000 bis 2012. Es ist erkennbar, wie viele Anlagen mit welcher Leistung in der Region installiert sind. Damit ist ein Überblick über die Nutzung der erneuerbaren Energien hier in Remscheid gegeben.
In diesem Statusbericht werden die erneuerbaren Energien Photovoltaik, Solarthermie, Holzpellets, Holzhackschnitzel, Biomasse-BHKW, Wasserkraft, Windkraft und Erdwärme betrachtet.
In der rechten Spalte steht der Bericht zum Download bereit. Ein Papierexemplar kann kostenfrei angefordert werden; siehe Kontaktdaten.

Attraktive Zuschüsse für Heizen mit erneuerbaren Energien

Hausbesitzer können attraktive Investitionszuschüsse erhalten, wenn sie ihr Heizungssystem mit einer thermischen Solaranlage ergänzen oder auf Holzpellets oder eine Wärmepumpe umstellen wollen. Diese Förderung von der BAFA wird für 1- und 2-Familienhäuser, in Mehrfamilienhäusern sowie in gewerblichen und öffentlichen Gebäuden angeboten.
Ortseingangsschild: Remscheid ist kommunaler Botschafter für das BAFA-Förderprogramm
Ortseingangsschild: Remscheid ist kommunaler Botschafter für das BAFA-Förderprogramm
Das Förderprogramm - genannt Marktanreizprogramm - wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) umgesetzt. Remscheid hat von der BAFA den Titel "Kommunaler Botschafter des BAFA-Marktanreizprogramms" verliehen bekommen. Ansprechpartner für und Botschafter des Marktanreizsystems in Remscheid ist der städtische Fachdienst Umwelt.

Der Wärmemarkt spielt für die Energiewende eine ebenso bedeutende Rolle wie der Strommarkt. Heizung und Warmwasser machen immerhin 40 Prozent des deutschen Energieverbrauchs aus und produzieren ein Drittel der CO2-Emissionen. Mit der Umstellung auf erneuerbare Energien kann jeder Gebäudebesitzer einen Beitrag zur Energiewende leisten und dank der Förderung bares Geld sparen.

Broschüre "Solare Energie - kostenfrei die Sonne für Wärme und Strom nutzen"

In einer zweiten Auflage ist die Broschüre "Solare Energie - kostenfrei die Sonne für Wärme und Strom nutzen" erschienen. In der Broschüre sind alle wichtigen Informationen zu thermischen Solaranlagen, zur Heizungsmodernisierung mit erneuerbaren Energien, zur Photovoltaik, zu finanziellen Fördermöglichkeiten und zur Situation der Sonnenenergie hier in Remscheid zu finden. Praxisbeispiele zeigen gelungene Anlagen-Installationen.
Auch in Remscheid kann die Energie der Sonne zur Erzeugung von Wärme für warmes Wasser, zur Heizungsunterstützung sowie zur Erzeugung von Strom eingesetzt werden. Eine Vielzahl von Beispielen beweist dies bereits.

Erneuerbare Energien im Neubau

Seit Januar 2009 müssen Hausbesitzer bei Neubauten einen Teil ihrer benötigten Wärme/Heizenergie aus erneuerbaren Energien produzieren - also mit Solarwärmeanlagen, Wärmepumpen oder Biomasseheizungen. Hausbesitzer können auf ausgereifte Techniken zurückgreifen und zwischen verschiedenen Systemen wählen: zum Beispiel Holzpelletheizungen, thermische Solaranlagen in Kombination mit normalen Heizungen oder Wärmepumpen. Wer keine erneuerbaren Energien nutzen will oder kann, der muss alternativ sein neues Gebäude deutlich besser dämmen, als es die Energieeinsparverordnung vorschreibt, um dadurch einen geringeren Energiebedarf zu erreichen. Gut beraten ist, wer vor Baubeginn einen Energieberater hinzuzieht. In der Broschüre "Erneuerbare Energien im Neubau - gesetzliche Pflichten durch das EEWärmeG" sind die wichtigsten Regelungen kurz und knapp zusammengefasst.

Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Bergisches Land

Die Stadt Remscheid engagiert sich neben den Städten Solingen und Wuppertal in der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Bergisches Land. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich für eine nachhaltige Energieversorgung und -verwendung in der Region ein. In der Arbeitsgemeinschaft sind neben den Gebietskörperschaften verschiedene Stadtwerke aber auch Landeseinrichtungen wie die Energieagentur Nordrhein-Westfalen und der Landesbetrieb Wald und Holz vertreten. Die Arbeitsgemeinschaft will durch die Zusammenarbeit der regionalen Akteure und die Vernetzung regional vorhandenen Fachwissens einen Beitrag zur Nutzung erneuerbarer Energien leisten. Die Arbeitsgemeinschaft nutzt, beauftragt oder begleitet regionale Projekte wie z. B. das regionale Bioenergie-Netzwerkmanagement oder Potenzialerfassungen. Sie dokumentiert die Entwicklung der erneuerbaren Energien in einem periodisch erscheinenden Statusbericht und bietet regelmäßig für verschiedene Zielgruppen Workshops und Fortbildungsveranstaltungen an. In der rechten Spalte finden Sie den Link zur Homepage der Arbeitsgemeinschaft.

Branchenverzeichnis Bioenergie in der Region Remscheid, Solingen, Wuppertal und Kreis Mettmann

In der Broschüre "Branchenverzeichnis Bioenergie in der Region Remscheid, Solingen, Wuppertal und Kreis Mettmann" werden erstmals die Kompetenzen und ein Branchenverzeichnis von Unternehmen und Institutionen vorgestellt, die in der Region und darüber hinaus im Bereich der Bioenergie tätig sind. Damit wird aufgezeigt, wo und welche Erfahrungen in der Beratung, im Bau und Betrieb und bei weiteren Dienstleistungen im Bioenergiemarkt vorhanden sind. Die Broschüre soll zur Markttransparenz beitragen.
Der 92-seitige Branchenführer bietet neben der Beschreibung verschiedener Bioenergieprodukte eine Übersichtskarte, um die verschiedenen Anbieter örtlich zu lokalisieren. Die umfangreichen informativen Unternehmensprofile, die eine Vorstellung des Betriebes, die Kontaktdaten und die Leistungen enthalten, sind das Herzstück der Broschüre.
Im Rahmen des Projektes "Regionales Bioenergiemanagement des Kreises Mettmann und der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal" ist dieses Branchenverzeichnis entstanden. Die Broschüre können Sie einsehen (siehe rechte Spalte) und kostenfrei erhalten (bitte Kontakt aufnehmen). Beim Download beachten Sie bitte, dass das pdf-Dokument 9 MB groß ist.