Auftaktveranstaltung des Projektes MOSAIK im Vaßbendersaal

Bildnachweis: TU Dortmund/Mathis Fragemann
Vor 60 Gästen fand am Dienstagnachmittag (13.06.) die Auftaktveranstaltung der TU Dortmund und der Stadt Remscheid zu dem dreijährigen Forschungsprojekt MOSAIK im Vaßbendersaal statt. Im Vordergrund der Veranstaltung stand die Vorstellung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes sowie der beteiligten Projekt- und Kooperationspartner. Im zweiten Teil des Kick Offs konnten sich die Gäste im neuen Projektbüro am Markt 13 in lockerer Atmosphäre mit dem Projektteam austauschen und eigene Wünsche und Anregungen einbringen.

Welche Rolle spielt das Quartier für die Integration, wie ist ein friedliches Zusammenleben in einer sozial und kulturell durchmischten Stadt wie Remscheid möglich und welche Rolle kommt den vielen Vereinen und Initiativen zu, die in den Quartieren aktiv sind? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Forscherteam der TU Dortmund in dem Verbundprojekt mit der Stadt Remscheid. Unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Wiechmann und Prof. Dr. Susanne Frank sollen vier Quartiere über einen Zeitraum von drei Jahren untersucht werden. Ziel des Projektes ist es, Erkenntnisse über Ursachen des Zusammenlebens in den Quartieren Honsberg, Hasenberg, Rosenhügel und Hohenhagen zu gewinnen, um letztendlich auch die Übertragbarkeit dieser Mechanismen auf andere Quartiere oder auch Städte mit ähnlicher Ausgangslage zu diskutieren. 

Oberbürgermeister Mast-Weisz eröffnete die Veranstaltung und wies auf die Bedeutung des Projektes für die Stadt Remscheid hin und die Chancen die sich durch das Projekt ergeben. Nach einem Input zur Fördermaßnahme "Kommunen Innovativ" von Dr. Michael Melzer vom Begleitforschungsinstitut Raum und Energie, erläuterte Prof. Dr. Wiechmann das Forschungsvorhaben. Er beschrieb aus der Außenperspektive die besondere Rolle Remscheids als positives Beispiel für eine gelungene Integration, da es trotz der sozialen und kulturellen Zusammensetzung der Stadt nicht zu bemerkenswerten Konflikten gekommen ist. Genau aber diese Ausgangslage und die besondere Rolle der Quartiere und ihrer Akteure bei dieser Entwicklung machen Remscheid zu einem so spannenden Forschungsfeld.

Bildnachweis: TU Dortmund/Mathis Fragemann

Ein besonderes Anliegen des Projektes ist die Zusammenarbeit mit den Akteuren in den Quartieren. So sind bereits die GEWAG, der Küpeli Solidaritätsverein, der Stadtteil e.V. und der Bürgerverein Rosenhügel als assoziierte Partner in das Projekt integriert. Bei der Kick-Off Veranstaltung tauschten sich die Vertreter aller Projektpartner in einer Diskussionsrunde über Fragen der Integrationskraft der Quartiere und der Rolle der Vereine für ein konfliktarmes Zusammenleben verschiedenster Bevölkerungsgruppen aus. 

Der zweite Teil der Veranstaltung fand im Projektbüro am Markt 13 in unmittelbarer Nähe zum Vaßbendersaal statt, in welchem die Besucher eingeladen waren, mit dem Projektteam ins Gespräch zu kommen und die Räumlichkeit als Ort des Austausches und erste Anlaufstelle kennenzulernen. Das Projektbüro unter der Leitung von Meika Sternkopf steht an fünf Tagen die Woche offen und dient als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Akteurinnen und Akteuren in den Quartieren. 

Kontakt:

Projektbüro MOSAIK, Meika Sternkopf 

Markt 13, 42853 Remscheid

E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Telefon: 02191 591098-0, Telefax: 02191 464489-6

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Infobox:  

Projekttitel:

MOSAIK - Modellhafte Strategien zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung

Verbundpartner:

Technische Universität Dortmund

Fachgebiet Raumordnung und Planungstheorie

Prof. Dr. Thorsten Wiechmann

 

Fachgebiet Stadt- und Regionalsoziologie

Prof. Dr. Susanne Frank

 

Stadt Remscheid

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz

Beigeordneter Thomas Neuhaus

Assoziierte Partner:

GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft

Stadtteil e.V.

Bürgerverein Rosenhügel

Küpeli Solidaritätsverein e.V. Remscheid

Finanzierung:

Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ"

                                                                        Fördervolumen gesamt: 691.893,23€

Projektlaufzeit:

01.03.2017 - 29.02.2020


19.06.2017
 

Pressestelle

Frau Viola Juric