Maßnahmen für schwerbehinderte Menschen im ArbeitslebenSymbol für eine Dienstleistung

Kurzbeschreibung

Für schwerbehinderte Arbeitnehmer gilt ein besonderer Kündigungsschutz im Arbeitsleben. Die örtliche Fürsorgestelle wirkt dabei mit. Ziel des gesetzlich vorgeschriebenen Verfahrens ist der Erhalt des Arbeitsplatzes für den schwerbehinderten Arbeitnehmer, ggf. durch Maßnahmen aus Mitteln der Ausgleichabgabe.

Außerdem werden aus Mitteln der Ausgleichsabgabe zur Sicherung der Arbeitsplätze schwerbehinderter Arbeitnehmer Zuschüsse und andere Maßnahmen gegeben;

Arbeitgeber, schwerbehinderte Arbeitnehmer und Betriebsräte werden beraten.

Beschreibung

Besonderer Kündigungsschutz

Schwerbehinderung: ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 oder GdB von 30 o. 40 mit Gleichstellung durch Agentur für Arbeit; Kündigungsschutz: Gesetzlich vorgeschrieben für Arbeitnehmer mit anerkannter Schwerbehinderung oder Gleichstellung; ggf. auch bereits bei erfolgter Beantragung einer Schwerbehinderung (Erst- oder Änderungsantrag) oder Gleichstellung (Fristenregelung);

Voraussetzung für die Massnahmen der örtlichen Fürsorgestelle:

Schwerbehinderung ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 oder GdB von 30 o. 40 mit Gleichstellung durch Agentur für Arbeit;

Finanzielle Zuschüsse für Arbeitgeber:

Arbeitgeber können für schwerbehinderte oder gleichgestellte Mitarbeiter Zuschüsse zur behinderungsgerechten Ausstattung oder Neuschaffung von Arbeitsplätzen oder zur Abgeltung außergewöhnlicher Belastungen, die mit der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen verbunden sind, beantragen;

Finanzielle Zuschüsse für schwerbehinderte Arbeitnehmer:

Schwerbehinderte Arbeitnehmer können Zuschüsse für technische Arbeitshilfen sowie die Finanzierung eines Arbeitstrainings erhalten;

Betriebsbesuche:

Durchführung von Betriebsbesuchen zur Information von Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Betriebsräten und Schwerbehindertenvertretungen.