Fachbetriebspflicht für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden StoffenSymbol für eine Dienstleistung

Beschreibung

Die nachfolgenden Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen dürfen nur von zertifizierten Fachbetrieben errichtet, instand gesetzt, von innen gereinigt und stillgelegt werden. Fachbetriebe im Sinne des § 62 der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) bedürfen der Zertifizierung durch eine Sachverständigenorganisation oder eine Güte- und Überwachungsgemeinschaft.

  1. unterirdische Anlagen und Anlagen mit unterirdischen Anlagenteilen,
  2. oberirdische Anlagen zum Umgang mit flüssigen wassergefährdenden Stoffe der Gefährdungsstufen C und D,
  3. oberirdische Anlagen zum Umgang mit flüssigen wassergefährdenden Stoffe der Gefährdungsstufe B innerhalb von Wasserschutzgebieten,
  4. Heizölverbraucheranlagen der Gefährdungsstufen B, C und D,
  5. Biogasanlagen,
  6. Umschlaganlagen des intermodalen Verkehrs sowie
  7. Anlagen mit aufschwimmenden flüssigen Stoffen nach § 3 Absatz 2 Satz 1 Nummer 7 der AwSV.

Davon ausgenommen sind Arbeiten, die keine unmittelbare Bedeutung für die Anlagensicherheit haben.