KFZ: E-KennzeichenSymbol für eine Dienstleistung

Kurzbeschreibung

Mit dem Elektromobiltätsgesetz (EmoG) hat der Bundestag die Möglichkeit geschaffen, bestimmten Fahrzeugen zusätzliche Bevorrechtigungen zu erteilen.

Beschreibung

Mit der 50. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften zum (BGBl I S. ) wird zur Förderung einer nachhaltigen umwelt- und klimafreundlichen Mobilität eine Kennzeichnungsregelung geschaffen, die die Grundlage für die Kennzeichnung privilegierter elektrisch betriebener Fahrzeuge bildet.

Das E-Kennzeichen wird auf Antrag bei der örtlich zuständigen Zulassungsbehörde zugeteilt.

Analog zu Oldtimerkennzeichen wird das zugeteilte E-Kennzeichen mit dem Kennbuchstaben 'E' nach der Erkennungsnummer ergänzt. Das E-Kennzeichen kann mit grünen, Saison- und Wechselkennzeichen kombiniert werden. Bei Wechselkennzeichen wird der Kennbuchstabe 'E' auf dem fahrzeugbezogenen Teil angebracht. Eine Kombination mit Oldtimerkennzeichen ist nicht erlaubt.

Förderfähig sollen neben Batterieelektrofahrzeugen auch von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge oder Brennstoffzellenfahrzeuge sein. Letztere dürfen maximal 50 g/km CO² ausstoßen oder müssen eine Mindestreichweite von 30 km (für bis Ende 2017 erstmals zugelassene Fahrzeuge) bzw. 40 km (für ab 2018 erstmals zugelassene Fahrzeuge) bei Elektroantrieb aufweisen.

allgemeine Voraussetzungen:

  • Kein Oldtimerkennzeichen
  • Kennzeichen max. 7 Stellen (RS – XX 000) bzw. bei Saison nur max. 6 Stellen (RS – XX 00)
  • Fahrzeugklasse nicht Anhänger oder Bus
  • Kraftstoff-/Antriebsart (Batterie, Brennstoffzelle od. von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug)
  • CO²-Emission nicht größer als 50g/km

Für diese Dienstleistung müssen Sie einen Termin vereinbaren. Eine Vorsprache ohne Terminvereinbarung ist nicht möglich! Den Link zum Online-Terminkalender finden Sie unter Downloads/Links.

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