Im Remscheider Stadtgebiet konzentrierten sich die Kontrollen auf zwei Objekte am Rosenhügel. Vor Ort ging es den Einsatzkräften vor allem um den Verdacht auf Leistungsmissbrauch, Verstöße gegen das Meldegesetz sowie um ausländer- und gewerberechtliche Fragestellungen. Gleichzeitig wurden die Gebäude auf Basis des Wohnraumstärkungsgesetzes auf ihre Wohnbedingungen hin überprüft.
Für den konzertierten Einsatz bündelten die Stadt und die Polizei ihre Kräfte: Insgesamt 25 Personen waren zeitgleich vor Ort aktiv. Seitens der Stadtverwaltung Remscheid waren 13 Mitarbeitende aus den Bereichen Kommunaler Ordnungsdienst (KOD), Schwarzarbeit, Ausländeramt, Wohnungsaufsicht und Jobcenter involviert. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie von 12 Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Remscheid.
Auch Oberbürgermeister Sven Wolf begleitete den Einsatz und hob die Notwendigkeit solcher Kontrollen hervor:
Unsere Handlungsfähigkeit als Stadt zeigt sich genau dort, wo wir behördenübergreifend anpacken. Es darf in Remscheid keine rechtsfreien Räume oder unhaltbare Wohnzustände geben. Mir ist es ein zentrales Anliegen, dass wir die Ressourcen unserer Verwaltung unkomplizierter und zielgerichteter einsetzen, um den Menschen direkt vor Ort zu helfen und die Lebensqualität in unseren Quartieren spürbar zu sichern. Das engmaschige Vorgehen im Rahmen der GeKo ist hierfür genau der richtige Weg, damit auch Leistungsmissbrauch konsequent verfolgt wird.