„Gute Straßen sind ein zentraler Baustein für Mobilität, Lebensqualität und Sicherheit. Mit der Sanierung der Schüttendelle investieren wir gezielt in die Zukunft unseres Stadtgebiets“, sagt Oberbürgermeister Sven Wolf.
Warum die Arbeiten in den Sommerferien stattfinden
Baustellen bringen immer Einschränkungen mit sich. Um diese möglichst gering zu halten, wurden die Arbeiten bewusst in die Sommerferien gelegt. In dieser Zeit entfallen große Teile der Schul-, Bring- und Holverkehre. Schülerinnen und Schüler werden dadurch besonders geschützt. Gleichzeitig wird der Berufs- und Wirtschaftsverkehr deutlich weniger beeinträchtigt.
Was gemacht wird
Die bestehende Fahrbahndecke wird abgefräst und durch eine neue, rund vier Zentimeter starke Asphaltdecke ersetzt. Gleichzeitig werden Schachtabdeckungen, Straßenabläufe und Schieberkappen reguliert und an die neue Fahrbahnhöhe angepasst. Die Arbeiten erfolgen in drei aufeinanderfolgenden Bauabschnitten, um die Beeinträchtigungen räumlich und zeitlich zu begrenzen.
Verkehrsführung während der Bauzeit
Für die Dauer der Maßnahme wird die Schüttendelle als Einbahnstraße in Fahrtrichtung Alleestraße/Rathaus geführt. Der stadteinwärts gerichtete Verkehr wird über die Königstraße und die Hüttenstraße umgeleitet. Die Kronprinzenstraße wird zur Sackgasse; alle Wohnbereiche/Grundstückszufahrten bleiben erreichbar. Bis auf wenige Tage bleibt das Rechtsabbiegen aus der Schüttendelle in die Kronprinzenstraße möglich. Feuerwehr, Rettungsdienst und andere Einsatzkräfte können die Baustelle jederzeit passieren. Gebaut wir von Montag bis Freitag jeweils von 7 bis 17 Uhr, Lieferdienste und Müllabfuhr sind informiert und können im Baufeld kurzzeitig halten.
Über die Baufortschritte wird fortlaufend auf der Website der Technischen Betriebe Remscheid, als auch über die städtischen Social Media Kanäle informiert.
Busverkehr
Während der Bauarbeiten werden die betroffenen Buslinien über die Königstraße und Hüttenstraße geführt. Dadurch können einzelne Haltestellen vorübergehend entfallen oder verlegt werden. Aktuelle Hinweise stellt die Stadtwerke Remscheid GmbH online bereit.
Bauzeitverkürzung für die Folge-Baustelle Güldenwerth/Reinshagen – und was das für die Schüttendelle bedeutet
Die Sanierung der Schüttendelle beginnt am 20. Juli und soll – vorbehaltlich der Witterung – bis 15. August abgeschlossen sein. Sie wird von derselben Firma durchgeführt, die unmittelbar im Anschluss die Maßnahme Güldenwerth/Reinshagener Straße umsetzt. Da es sich dort um eine Verkehrsführung mit Einbahnregelung handelt, soll diese Phase so kurz wie möglich gehalten werden.
Die Stadt Remscheid hat das konstruktive Feedback der Anwohnerinnen und Anwohner der vergangenen Tage sehr ernst genommen. Viele Rückmeldungen betrafen die Dauer der Einbahnregelung und die damit verbundene Umleitung.
Um die Belastung für die Bevölkerung zu reduzieren, ist es gelungen, die Bauzeit der Folgebaumaßnahme Güldenwerth/Reinshagen von ursprünglich drei auf nur noch zwei Wochen zu verkürzen. Um dies zu erreichen, wird die dort eingesparte Zeit gezielt für notwendige Vorbereitungen genutzt. Dadurch verschiebt sich der Abschluss der Arbeiten an der Schüttendelle etwas nach hinten, ohne dass sich die Gesamtbelastung für die Bevölkerung erhöht – ein direkter Gewinn für die betroffenen Anwohnerinnen, Anwohner und Gewerbetreibenden im Einbahnstraßenbereich.
Was bleibt, wenn die Baustelle verschwunden ist
Die neue Fahrbahndecke sorgt für:
- mehr Fahrkomfort
- höhere Verkehrssicherheit
- weniger Lärm durch schwere Fahrzeuge
- eine leistungsfähige Infrastruktur für viele Jahre
Viele Anwohnerinnen und Anwohner kennen das Rumpeln und Klappern, wenn schwere Fahrzeuge über eine verschlissene Fahrbahn fahren. Diese Belastung wird nach der Sanierung deutlich geringer sein.
„Wenige Wochen Baustelle schaffen die Grundlage für viele Jahre mehr Sicherheit, mehr Fahrkomfort und mehr Ruhe im Quartier“, so die Technischen Betriebe Remscheid.
Das Team Straßen- und Brückenbau der TBR steht für Rückfragen zur Verfügung unter: strassenbrueckenbautbr-infode