Wie funktioniert die Zusammenarbeit im Krisenfall? Welche Entscheidungen müssen unter Zeitdruck getroffen werden? Und wie können die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich geschützt werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Mitarbeitende der Stadt Remscheid Ende Juni in Münster.
Inhalte der Fortbildung
Im Mittelpunkt der dreitägigen Schulung am Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen (IdF NRW) stand die Arbeit in Krisenstäben. Anhand praxisnaher Szenarien wurden Abläufe, Zuständigkeiten und Entscheidungswege trainiert, die bei außergewöhnlichen Ereignissen von besonderer Bedeutung sind. Dazu zählen unter anderem Pandemien, großflächige Stromausfälle, Unwetterlagen oder andere Schadensereignisse mit erheblichen Auswirkungen auf das öffentliche Leben.
„Mir ist besonders wichtig, dass wir in Remscheid im Ernstfall schnell, abgestimmt und handlungsfähig bleiben. Die Fortbildung zeigt, wie entscheidend eine gute Zusammenarbeit und klare Abläufe sind, um unsere Stadt bestmöglich zu schützen.“, betont Oberbürgermeister Sven Wolf.
Die Fortbildung bot neben theoretischen Grundlagen vor allem die Möglichkeit, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren zu vertiefen und das Handeln in realitätsnahen Übungslagen zu erproben. Die gewonnenen Erkenntnisse tragen dazu bei, die Krisenvorsorge in Remscheid weiter zu stärken und die Handlungsfähigkeit im Ernstfall sicherzustellen.