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Stadt Remscheid

Naturschutzgebiet Wilhelmsthaler und Haller Bachtal

Das Naturschutzgebiet liegt nördlich des Ortsteils Hackenberg und hat eine Größe von 10,26 ha. Es unterliegt seit dem 08.04.2002 dem Veränderungsverbot. Es umfasst im wesentlichen die Täler des Haller Baches und des Wilhelmsthaler Baches auf dem Gebiet der Stadt Remscheid. Die einzigartige, kleinräumige Verzahnung vieler seltener Lebensräume ist von hohem landschaftsästhetischen Reiz und eine besondere Eigenart des Gebietes.
 
In beiden Bachtälern liegen herausragend strukturierte Grünlandflächen. Bei den Magergrünlandflächen im mittleren Haller Bachtal handelt es sich um die arten- und blütenreichsten Magerweiden Remscheids. Viele gefährdete Pflanzenarten wie Blutwurz, Sumpfpippau, Kammgras, Sumpf-Schafgarbe, Teufelsabbiss und Schwarze Flockenblume sind hier zu finden. Die Bachtäler sind Lebensraum für zahlreiche gefährdete Tierarten wie zum Beispiel Gartenrotschwanz, Trauerschnäpper, Wasseramsel, Sperber, Kleinspecht, Schwarzspecht, Habicht, Baumfalke und Groppe. Südlich von Böhlefeld am Wilhelmsthaler Bach und südlich von Halle sind wertvolle Teiche, die sich durch eine artenreiche Schwimmblatt-, Röhricht-, und Unterwasservegetation auszeichnen.

Wertvolle Heckenstrukturen gliedern das Haller Bachtal. Bedeutende Wiesenraine liegen im Wilhelmsthaler Bachtal östlich Böhlefeld. Die Hecken und Wiesensäume sind hier insbesondere als Biotopvernetzungselemente sowie landschaftsbildprägende Elemente der bäuerlichen Kulturlandschaft zu erhalten.

Naturschutz

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