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Stadt Remscheid

Berufsbild

Umwelttechnologe/-technologin für Rohrleitugsnetze und Industrieanlagen kontrollieren Rohrleitungsnetze, wie z.B. die Abwasserkanäle von Privathäusern auf undichte Stellen oder Verunreinigungen. Dazu verwenden sie Spezialkameras und dichten mithilfe ferngesteuerter Roboter Schadstellen ab. Im öffentlichen Kanalnetz führen sie Routinekontrollen durch, prüfen Rohre, Becken und wasserführende Rinnen auf Dichtheit und veranlassen notwendige Reparaturen. Im Schwerpunkt Industrieservice entleeren, reinigen und warten sie Pumpanlagen, Tanks, Tankwagen und Abfüllanlagen, aber auch Gär- und Getränkebehälter. Mit Spezialgeräten wie Hochdruckwasser- oder Vakuumsauggeräten entfernen sie Rückstände, Ablagerungen oder Verunreinigungen und entsorgen diese umweltgerecht.

Voraussetzungen

  • mindestens Hauptschulabschluss Typ A
  • Gesundheitliche Eignung

weitere Voraussetzungen

Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Abdichten von Schadstellen am Kanalsystem, beim Erfassen der Funktion von Pump- oder Abfüllanlagen)
Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim genauen Prüfen von Abwasserkanälen und Kanalbauwerken auf undichte Stellen und Schäden)
Umsicht (z.B. beim Entsorgen von infektiösem Material aus Krankenhäusern oder von Sickerwasser einer Deponie)

Ausbildung

Beginn?
Die Ausbildung beginnt - je nach Lage der Sommerferien - am 1. bzw. 15. August oder am 1. September eines Jahres

Wie lange?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre (duale Ausbildung).

Wo?
Die praktische Ausbildung erfolgt den Technischer Betrieben Remscheid (TBR). Sie arbeiten in erster Linie im Freien, in Kanalnetzen und ‑bauwerken, in Betriebsanlagen sowie im Labor.

Die schulische Ausbildung findet in mehrwöchigen Blöcken im Hans-Schwier-Berufskolleg in Gelsenkirchen statt. 

Perspektiven

Nach der Ausbildung besteht grundsätzlich die Möglichkeit, der Weiterbildung zur Technikerin oder zum Techniker. Nach mindestens dreijähriger Gesellenzeit und entsprechender fachlicher und persönlicher Eignung und Befähigung besteht grundsätzlich die Möglichkeit, sich zur Meisterin oder zum Meister fortzubilden


Nähere Informationen zur Ausbildungsvergütung gibt es  hier

Erläuterungen und Hinweise

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