Damit senden Remscheider Jugendliche ein starkes Signal für politisches Engagement, Mitbestimmung und gelebte Demokratie. Unter den Bewerberinnen und Bewerbern befinden sich 35 Jungen und 30 Mädchen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren.
Sie alle eint der Wunsch, ihre Stadt aktiv mitzugestalten, die Interessen junger Menschen zu vertreten und politische Prozesse nicht nur zu beobachten, sondern selbst mitzugestalten.
Die diesjährige Jugendratskampagne stand unter dem Motto „Du kannst aber“ – und genau dieses Motto spiegelt sich in den Bewerbungen wider:
„Du musst nicht die Stimme der Remscheider Jugend sein – du kannst aber“ oder „Du musst nicht mitentscheiden. Du kannst aber.“ Die Kampagne macht deutlich, dass politische Beteiligung kein Zwang, sondern eine Chance ist. Genau dieses Verständnis von moderner Jugendbeteiligung hat viele junge Menschen erreicht und motiviert. Die große Resonanz zeigt deutlich: Junge Menschen haben Lust auf Demokratie. Sie wollen Verantwortung übernehmen, mitreden, mitentscheiden und die Zukunft Remscheids aktiv beeinflussen. Die Jugendbeteiligung in der Stadt ist damit nicht nur stabil, sondern stark und lebendig wie nie zuvor.
Der Jugendrat Remscheid steht seit Jahren für eine erfolgreiche Beteiligungskultur junger Menschen in kommunalpolitischen Prozessen. Die hohe Zahl an Bewerbungen unterstreicht die Bedeutung dieses Gremiums und zeigt, dass Beteiligungsangebote ernst genommen und aktiv genutzt werden.