Sie können in Kellergewölbe hinab- oder auf Dachböden und Kirchtürme hinaufsteigen. Vielleicht entdecken Sie unsere Geschichte an diesem Tag auch linear und folgen Denkmalstrecken in Stadtführungen oder auf Radwegen. Oftmals lassen ehrenamtlich Engagierte Sie herein in das NetzWERK aller Akteure, die unsere gebaute historische Umgebung pflegen, erhalten und für Sie zugänglich machen.
Rund um den Aktionstag werden Sie auch merken, wie lebendig unsere Infrastruktur ist: Dampfloks halten Fahrpläne ein, Fähren verbinden Ufer und Gemeinden miteinander, historische Postämter, Apotheken oder Bankfilialen haben geöffnet, Glocken bespielen Marktplätze, Brunnenanlagen sorgen für Erfrischung und aus Backstuben strömt der Geruch von warmem Gebäck. All diese historischen Orte sind Teil unserer Infrastruktur – sie versorgen oder verbinden uns. Sie machen unser Leben reichhaltig, unsere Arbeit oder die Kita unserer Kinder und Enkelkinder erreichbar und Freizeitaktivitäten überhaupt erst möglich.
Das Interessante daran: Im Alltag fallen uns diese Orte vor allem dann auf, wenn sie nicht funktionieren oder dauerhaft geschlossen bleiben, wenn Züge ausfallen und Brücken gesperrt sind. Am Tag des offenen Denkmals haben Sie die Gelegenheit, die Perspektive zu wechseln und Infrastruktur-Bauten als essenziellen Teil unseres Zusammenlebens zu erleben.
Mit Ihrem Besuch machen Sie deutlich, dass Ihnen der Erhalt unserer gebauten Zeitzeugen am Herzen liegt. Gleichzeitig wertschätzen Sie damit das Engagement aller, die sich für unsere Denkmale einsetzen – nicht nur am heutigen Tag.
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich am 13. September vor Ort ein eigenes Bild zu machen. Die Denkmalbehörde bedankt sich schon jetzt herzlich bei allen engagierten Denkmaleigentümerinnen und - eigentümern sowie den ehrenamtlich Aktiven, die diesen Tag möglich machen.