Das Kunstwerk entstand aus Materialien, die eng mit der Geschichte der alten Bahntrasse verbunden sind: Der Künstler verwendete historische Eisenbahnschwellen, die er im ehemaligen Schotterbett freilegte, sowie Elemente eines alten Wasserrades – ein Hinweis auf die traditionelle Werkzeugindustrie der Region, deren Entwicklung ohne Wasserkraft nicht denkbar gewesen wäre. Ergänzt durch Stahlplatten und Schrauben, die bewusst ihre Rostpatina behalten, verbindet die Bank Bewegung, Geschichte und den Gedanken der Pause auf dem Weg.
Nach fast zwei Jahrzehnten Nutzung war das Objekt deutlich verwittert und benötigte eine umfassende Erneuerung. Diese wurde nun von den Handwerkern der Schreinerei und Schlosserei der Technischen Betriebe Remscheid in enger Abstimmung mit dem Künstler fachgerecht umgesetzt. Auch das Grünflächenamt der TBR war maßgeblich beteiligt und begleitete die Arbeiten vor Ort.
Seit Montag, 8. Juni 2026, steht die Bank wieder an ihrem vertrauten Platz auf der Trasse des Werkzeugs und lädt die Remscheider Bevölkerung erneut zum Verweilen ein.