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Stadt Remscheid

Sozialhilfe in Alten-/Pflegeheimen

Bei Hilfen in Einrichtungen (Alten- und Pflegeheime) wir der notwendige Lebensunterhalt in der Einrichtung erbracht und umfasst neben der Kleidung auch einen angemessenen Barbetrag (so genanntes Taschengeld).

Beschreibung

Wenn die pflegerische Versorgung im häuslichen Bereich durch Angehörige oder einen ambulanten Pflegedienst nicht mehr ausreicht, kann die notwendige Versorgung oftmals nur noch stationär in einem Alten- oder Pflegeheim sichergestellt werden.

Reichen zur Finanzierung der anfallenden Heimkosten das eigene Einkommen, das vorhandene Vermögen bis auf einen Betrag in Höhe von 5000 Euro, bei Ehepaaren 10000 Euro, die Leistungen der Pflegeversicherung und unter besonderen Voraussetzungen gewährtes Pflegewohngeld nicht aus, besteht ein Anspruch auf Sozialhilfe nach den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches XII (SGB XII).

Zum Vermögen zählen: Barguthaben, Sparbücher, Sparverträge, Wertpapiere, Rückkaufswerte aus Lebens-/ Sterbeversicherungen, Grundvermögen, Kraftfahrzeuge, Herausgabeansprüche aus Schenkungen/ Übertragungen sonstiger Vermögenswerte (z.B. Wohnrecht, Nießbrauchsrecht, Erbanteile, Forderungen gegen Dritte etc.).

Falls einzusetzendes Vermögen vorhanden ist, das kurzfristig nicht verwertet werden kann, kann die Sozialhilfe auch als Darlehen gewähr werden. Ob und ggf. in welcher Höhe eine Unterhaltsverpflichtung Dritter (z.B. der Kinder) besteht, muss im Einzelfall ermittelt werden.

Ein entsprechender Antrag auf Übernahme der ungedeckten Heimpflegekosten kann beim Fachdienst Soziales und Wohnen, Alleestraße 66, 42853 Remscheid gestellt werden. Mit diesem Antrag sind Unterlagen vorzulegen, die Auskunft über die aktuellen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Pflegebedürftigen geben (siehe "Details").

Lebt der Ehepartner des Pflegebedürftigen noch in einem eigenen Haushalt, so sind aus von diesem die entsprechenden Unterlagen vorzulegen.

Die Mitarbeiterinnen der Abteilung Hilfen für Senioren und behinderte Menschen der Stadt Remscheid stehen Ihnen selbstverständlich für telefonische Rückfragen zur Verfügung. Sollten die Mitarbeiter telefonisch nicht erreichbar sein, können Sie gerne eine Nachricht mit Ihren Kontaktdaten und Anliegen auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Die Mitarbeiter sind bemüht zeitnah auf Anfragen zu reagieren.

Auf Grund der aktuellen Corona-Virus-Epidemie ist die Dienststelle zu Ihrem Schutz und dem Schutz gefährdeter Personengruppen geschlossen. Unterlagen können Sie per Post übersenden oder auf elektronischem Weg an die u.a. Emailadresse senden. Evtl. eingereicht Originale werden für die Akte kopiert und zurückgesandt.

Auf Grund der aktuellen hohen Arbeitsbelastung kann die Bearbeitung von Anträgen einige Zeit in Anspruch nehmen.

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